Bereitet Bildung junge Menschen auf das Leben vor? Qirezi spricht mit Edutask.

Im Podcast „Rrugëtimi“ sprach Bardha Qirezi über ihr Engagement bei der Organisation Edutask, einer Initiative, die einen praxisorientierteren und nachhaltigeren Ansatz für das Bildungssystem im Kosovo anstrebt.
Sie erklärte, dass Edutask aus ihrer langjährigen Erfahrung im Bildungsbereich und dem Bedürfnis heraus entstanden sei, die Lücken zwischen Theorie und Praxis zu schließen.
„Edutask entstand aus dem Bedürfnis heraus, einige der Herausforderungen anzugehen, die wir im Laufe der Jahre im Bildungsbereich beobachtet haben, insbesondere im Hinblick darauf, wie junge Menschen unterrichtet und auf das Leben vorbereitet werden“, sagte Qirezi.
Ihrer Ansicht nach besteht eines der Hauptprobleme im Bildungssystem darin, dass den Schülern oft theoretisches Wissen vermittelt wird, nicht aber unbedingt praktische Fähigkeiten.
„Wir haben versucht, einen Ansatz zu entwickeln, bei dem das Lernen nicht nur informativ, sondern auch anwendbar und nützlich für das reale Leben der Schüler ist“, betonte sie.
Qirezi fügte hinzu, dass das Ziel von Edutask darin bestehe, neue Lernmodelle zu schaffen, die jungen Menschen helfen, praktische Fähigkeiten zu entwickeln und sich besser auf den Arbeitsmarkt und die Herausforderungen des Lebens vorzubereiten.
„Das Ziel ist, dass junge Menschen nicht nur über theoretisches Wissen verfügen, sondern auch über Fähigkeiten, die ihnen helfen, sich anzupassen und im Leben und im Beruf voranzukommen“, sagte sie.
In diesem Zusammenhang betonte sie, dass neben dem Wissen auch die Werte, die im Bildungsprozess vermittelt werden, eine wichtige Rolle spielen.
Sie würdigte auch die Bedeutung der Familie in diesem Prozess und betonte, dass Bildung viel früher als in der Schule beginnt.
„Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der Bildung alles war, und das hat meine Sicht auf das Leben stark beeinflusst“, sagte sie.
Ihrer Ansicht nach ist die Zusammenarbeit zwischen Familie, Schule und Initiativen wie Edutask unerlässlich, um ein funktionaleres und nutzbringenderes Bildungssystem für junge Menschen zu schaffen.
Laut Qirezi zielt dieses Modell auf eine schrittweise Transformation des Bildungswesens im Kosovo ab, indem der Fokus von der Theorie auf die Praxis und von Noten auf die tatsächliche Entwicklung des Einzelnen verlagert wird. /Telegraph/
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